Heilpraxis für ganzheitliche Sexualtherapie, Paarberatung und Psychotherapie
Fortbildung in Sexologie und Sexualberatung, Supervision
Hamburg
Susanna-Sitari Rescio, Sexologin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

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Sexualität - Ein komplexes Phänomen
SexoCorporel - Ein Erklärungsmodell

SexoCorporel – Ein Erklärungsmodell menschlicher Sexualität

SexoCorporel ist ein Ansatz, der vom ehemaligen Theologen Prof. Jean-Yves Desjardins in Montréal (Québec, Kanada) im Laufe dreier Jahrzehnte Forschung entwickelt wurde. An der von ihm gegründeten ersten sexologischen Fakultät erarbeitete er mit seinem Team ein ganzheitliches und innovatives Erklärungsmodell menschlicher Sexualität, das sich zu einer sehr effektiven und eigenständigen Form der Sexualtherapie entwickelt hat. 

SexoCorporel ist ein effektiver und lösungsorientierter Ansatz, der für die Klärung sexueller Störungen (wie Orgasmus-, Erregungs- und Potenzstörung sowie frühzeitige Ejakulation, Schmerzen beim Sex und Vaginismus) erfolgreich eingesetzt werden kann.

 

Susanna.neu

   Susanna-Sitari Rescio

   Heilpraktikerin für Psychotherapie

   Sexualtherapie & Paarberatung


   SexoCorporel
   Systemische Einzel- und Paartherapie
   EmotionsFokussierte Paar- und Einzeltherapie

   SoHam Institut Hamburg

   Heilpraxis für ganzheitliche Sexualtherapie, Paarberatung und Psychotherapie

   Fortbildung in Sexologie und Sexualberatung, Supervision

   Terminvereinbarung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - Telefon: 0171 6446826

   Honorar: 90€/ 50 min - 135€/80 min

   Erdmannstraße 10 - 22765 Hamburg-Ottensen

 

Fortbildungen in Sexologie und Sexualberatung - Durchgang 2019

Kostenloser Infoabend am 20. September 2018 - 19:00 - Anmeldung erforderlich

Hier mehr Infos zur Fortbildung 

 

Die Webseite zum Buch

Sex und Achtsamkeit - Eine Sexualität, die das ganze Leben berührt

 

Mein Angebot auf Italienisch

Consulenza psicologica sessuale di coppia e individuale ad Amburgo 

 

 

SexoCorporel

Eine kurze Einführung über die Grundlagen dieser Methode

 

Die Komponenten der Sexualität

Sexualität ist ein komplexes Phänomen. SexoCorporel bietet ein Erklärungsmodell an, das diese Komplexität in vielfältigen Komponenten darstellt. Diese Komponenten werden in vier größeren Bereichen unterteilt und als eine Art Kompaß eingesetzt, um sich in der Welt der Sexualität zu orientieren:

die körperlichen physiologischen Komponenten
die mentalen kognitiven Komponenten
die persönlichen, emotionalen Komponenten bzw. die Komponenten des Erlebens
die Komponenten der Beziehung

Diese vier Ebenen interagieren und kommunizieren miteinander. SexoCorporel legt den Fokus auf die körperlichen Komponenten und begibt sich von hier aus auf eine Art Wahrnehmungs- und Entdeckungsreise, auf der die eigene sexuelle Erregungsfunktionalität erforscht und mit ihr experimentiert wird.

 

Direkte / indirekte Kausalitäten

Ein wesentlicher Aspekt dieser Methode ist die Betrachtung und Unterscheidung der möglichen Ursachen sexueller Störungen: hier werden die sog. direkten von den indirekten Kausalitäten differenziert. Letztere, wie zum Beispiel eine problematische Kindheit, Streß oder Kommunikationsprobleme in der Beziehung werden zwar angesprochen aber zunächst nicht in den Fokus der Therapie geholt.

Als Hauptursache sexueller Disfunktionalität fokussiert SexoCorporel die sog. direkten Kausalitäten, daß heißt all die Schritte im Sexualisierungsprozeß, die zu einem individuellen Erregungsmodus geführt haben. Einschränkungen im Erregungsmodus können zu Problemen in der Sexualität führen. SexoCorporel bietet konkrete Hilfestellung, um durch zusätzliche Lernschritte zu einer Erweiterung der Erregungsmodalität zu gelangen, welche zur Verbesserung und Lösung des ursprünglichen Problems führt.

 

Körper-Geist als Einheit - Die vier Parameter des Körpers

Körper und Geist werden als Einheit betrachtet. Alles was sich sozusagen im Inneren - zum Beispiel Gedanken - abspielt, findet über die vier Parameter (Bewegung-Atem-Tonus-Rhythmus) seinen Ausdruck im Körper. Unsere Gedanken und Glaubenssätze - als biochemische Abläufe - beeinflussen diese Parameter, indem sie nicht unabhängig vom restlichen Körper stattfinden und eine Wechselwirkung mit unserem muskulären, hormonellen und Nervensystem haben. Eine Veränderung auf jeder dieser Ebenen hat Auswirkung auf alle anderen Ebenen. Ebenso können Veränderungen auf der körperlichen Ebene über die vier Parameter unser Inneres - Glaubessätze und Selbstbilder - beeinflussen.

Diese besondere Interaktion nutzt SexoCorporel, um unbefriedigende sexuelle Muster zu verändern. Anstatt sich „kognitiv“ und „psychisch“ damit zu befassen, wird primär der Körper beobachtet und anhand kleiner Veränderungen dazu animiert, neue (Lust)-Erfahrungen zu machen. Diese neuen Erfahrungen mit unserem Körper beeinflussen unsere Kognitionen und können sie verändern.

Diese Veränderungen spielen sich auf der Ebene der sog. vier Parameter des Körpers:

Bewegung (des Körpers im äußeren Raum)
Atem (= innere Bewegung / Bewegung der inneren Räume)
Rhythmus (in dem wir atmen bzw. den Körper in den Raum bewegen)
Tonus (= die Fähigkeit die Körperspannung zu modulieren)

 

Sexualität als Lernprozeß

Im Laufe seiner Entwicklung entdeckt der Mensch die angenehmen Empfindungen, die ihm sein Körper schenkt. Da unser Gehirn nach dem Lustprinzip funktioniert, sucht der Mensch die Wiederholung und Steigerung angenehmer Empfindungen und Gefühle. Er lernt die Paramater des Körpers in unterschiedlicher Art und Weise einzusetzen, um maximale Genuß zu erreichen.

So findet und entwickelt jeder Mensch seinen eigenen 'Stil', sexuelle Erregung auszulösen und diese - bis zur Entladung/zum Höhepunkt - zu steigern.

SexoCorporel nennt diese verschiedenen Modalitätetn 'Erregungsmodis'.

Auf der Grundlage dieses Modells werden vom SexoCorporel die Ursachen der meist verbreiteten Funktionsstörungen (Lustlosigkeit, Erregungsstörung, Potenzstörung, Orgasmusstörung, frühzeitigen Ejakulation usw.) in erster Linie auf Einschränkungen in der Erregungsmodalität zurückgeführt. Diese kann jedoch erweitert werden, da sie sich als Lernprozeß entwickelt hat. Die dadurch ermöglichten neuen Erfahrungen liefern die Grundlage, um problematische Interaktionen zu verbessern und aufzulösen.

Aber auch die mentalen und emotionalen Komponenten sowie die Beziehungsebene finden bei SexoCorporel ausreichend Beachtung, um auf der Basis neuer körperlichen Erfahrungen exploriert, integriert und verarbeitet zu werden.

Weitere Infos zu Einführungsworkshops und zur kompakter Basis-Fortbildung hier.

Ein Einführungsvideo zu SexoCorporel hier.

 

SexocoporelBuchtitel

Sex & Achtsamkeit
Sexualität, die ihr ganzes Leben verändert

Die Grundlange des SexoCorporels und vieles mehr einfach erklärt

Viele Anregungen und Übungen zum Mitmachen

 

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